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 2 September

Start: Mindelheim   Ziel: Hanau   335 km

(Änderungen vorbehalten) 

 

 

Heute steht die längste Etappe an. Da wir früh aufbrechen müssen und auf dem Campingplatz bis 8.00 Uhr Ruhezeit herrscht, gestattet uns die freundliche Besitzerin, dass wir in ihrer Gaststätte frühstücken dürfen.

Pünktlich geht es um 7.00 Uhr los. Das Wetter meint es gut mit uns, trocken und windstill, ein wenig kalt.

  An der herrlichen Allgäuer Landschaft erfreuen wir uns zunächst, bis wir spüren, dass die ständigen Berg- und Talfahrten in die Beine gehen. Der Puls erlebt einen ständigen Wechsel, aber wir liegen noch gut in der Zeit. Volker platzt zunächst der Fahrradschlauch, dann der Mantel.  Jetzt der Schwarzwald. Die letzten Reserven im Körper werden gefordert. Die Teams sind völlig ausgepumpt. Friedhelm springt wiederholt die Kette ab, der Schaden lässt sich nicht so schnell beheben.

Das Navi führt uns in Aschaffenburg immer wieder auf Autostraßen, die für die Radfahrer verboten sind. Dadurch verlieren wir viel Zeit.

  Kaputt, aber erleichtert, dass nichts Schlimmeres passiert ist, erreichen wir in der Dunkelheit Langenselbold

und beziehen dort Quartier. In einem erstklassigen italienischen Restaurant mit feinster Küche erholen wir uns von den Strapazen. Der Tag hat uns physisch und psychisch gefordert.

   Spruch:                 Der Schwarzwald macht mich nicht kaputt.