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 1 September

Start: Longega Enneberg   Ziel: Mindelheim   284 km

(Änderungen vorbehalten) 

 

 

Die Nacht ist kalt mit Bodenfrost. Es hat bis tief in die Baumgrenzen geschneit. Bei 3°+ geht es um 7.00 Uhr los, zunächst runter ins Pustertal. Obwohl blauer Himmel, ist es bitterlich kalt. Vor Sterzing im Eisacktal wechselt das Team. Jetzt geht es über den Brenner. Dieser Pass ist kein Vergleich zum gestrigen Falzarego. Zügig wird die Höhe gepackt und es geht runter nach Matrei zum nächsten Wechsel. Das Rad läuft von selbst durch Innsbruck. Bis nach Zirl alles o. k., aber da gibt es vor Seefeld eine Höhe, die hatten wir nicht „auf dem Schirm“. Sie fordert das Letzte von den Radlern. Auf der Straße stinkt es nach Gummi und Kupplung der vielen Kraftfahrzeuge. Um 12.45 Uhr erreichen wir die deutsche Grenze, wo wieder gewechselt wird. 

Flott geht es durch Mittenwald, vorbei am Walchensee; in Kochel verpassen wir die richtige Kreuzung, so dass Gelegenheit besteht, die herrliche Landschaft etwa länger zu genießen. Die verlorene Zeit muss aber wieder eingeholt werden. So geht es in irrer Fahrt durch den Pfaffenwinkel. Die vielen kurzen Anstiege gehen in die Beine, wie z. B. kurz hinter Wessobrunn. Die Strapazen der letzten vier Tage machen sich bemerkbar.  

45 km vor dem Zielort der sechste und letzte Wechsel. Die Sonne zeigt sich wieder und das Thermometer steigt auf 17°. Sollte es uns gelingen, die Sonne aus Kalabrien bis nach Sundern zu bringen? Wir geben unser Bestes. 

Die Chefin des Campingplatzes Therme in Bad Wörishofen empfängt uns freundlich, wir sind glücklich angekommen.  

Spruch:                 So etwas geht nur durch eine Gemeinschaftsleistung.